Jungschartag 2016

BAD LIEBENZELL. Dass Gott im Streit Frieden schenken kann, erfuhren mehr als 500 Kinder beim Jungschartag der Liebenzeller Mission am Faschingsdienstag in Bad Liebenzell. Zusammen mit den Mitarbeitern erlebten sie ein spannendes und abwechslungsreiches Programm unter dem Motto „Dschungelherz“ – mit Spielen, Liedern und einem Theaterstück, das die Kinder in mehreren Szenen durch den Tag begleitete.

Die Kinder Jenny, Konsti, Oskar und Caro werden ständig von einer anderen Schulhof-Clique geärgert und überlegen nun, wie sie ihnen eine Falle stellen können, um sich zu rächen. Auf der Suche nach guten Ideen stoßen sie im Zimmer des freundlichen Hausmeisters auf das Buch „Dschungelherz“. Interessiert lesen sie darin die Geschichte der Missionarin Elisabeth „Betty“ Elliott. Sie ist die Witwe von Jim Elliot, der von Auca-Indianern ermordet wurde, beim Versuch mit ihnen Freundschaft zu schließen.

Die spannenden Szenen in Ecuador beginnen, wie Betty im Vertrauen auf Gott beschließt, die Arbeit ihres Mannes fortzusetzen. Sie wagt sich mit einigen anderen Missionaren wieder in den Dschungel. Als Betty und die Männer gefangen genommen werden, rettet sie einem der Aucas das Leben. Die Stammesmitglieder sind so erstaunt über diese Tat, dass sie Betty vertrauen. Nach und nach kann Betty den Aucas von Gott erzählen.

Jenny und ihre Freunde sind beeindruckt und erkennen, dass sie niemals Frieden schließen können, solange sie sich gegenseitig Streiche spielen. Es fällt ihnen zunächst nicht leicht. Aber mit Gottes Hilfe wollen sie mit den Streitereien aufhören. Sie schaffen es gerade noch, die anderen aufzuhalten, bevor die Falle zuschnappt.

Beim Jungschartag wurde auch das Kinderdorf Khulna vorgestellt, ein Projekt der Liebenzeller Mission in Bangladesch. Hier finden Kinder aus benachteiligten Familien ein Zuhause und erhalten eine gute Schulbildung. Mehr als 800 Euro wurden hierfür gespendet.

Auch in der Mittagspause wurde es den Kindern nicht langweilig. Rund 30 verschiedene Spielstationen waren aufgebaut. Die Kinder konnten mit Indianern kämpfen, eigene Kriegsbemalung bekommen und sich an vielen sportlichen und kreativen Stationen austoben.